Satzung der Schützengesellschaft "Waldfriedensee" Wildenheid e.V.

I. Name, Sitz und Zweck des Vereins

§ 1 Der Verein

Der Verein führt den Namen "Schützengesellschaft 'Waldfriedensee' Wildenheid e.V." mit dem Sitz in Neustadt bei Coburg, Stadtteil Wildenheid, und ist im Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember.

§ 2 Gemeinnützigkeit

§ 3 Neutralität

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. und erkennt dessen Satzung an.

II. Mitglieder

§ 4 Aufnahme

Mitglied kann jede unbescholtene Person werden, ohne Anschauung ihres politischen und religiösen Bekenntnisses. Jugendliche unter 18 Jahren benötigen zur Aufnahme das schriftlichen Einverständnis eines gesetzlichen Vertreters.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu richten. Der Vorstand entscheidet über die vorläufige Aufnahme.

§ 5 Schützenjugend

Die Mitglieder bis 27 Jahre bilden die Schützenjugend. Sie scheiden mit Ende des Kalenderjahres, in dem sie ihr 27. Lebensjahr vollendet haben, aus der Schützenjugend aus. Unberührt bleiben die Altersgrenzen für Beitragsfestsetzung und Sportbestimmungen. Die Schützenjugend gibt sich eine Jugendordnung. Sie ist durch den Vorstand zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt.

Die Jugend führt und verwaltet sich selbst nach Maßgabe der Vereinssatzung und der Jugendordnung. Die erforderlichen Mittel werden ihr im Rahmen des Haushaltsplanes des Vereins zur Verfügung gestellt. Sie entscheidet über deren Verwendung eigenständig, jedoch unter Beachtung der Vereinssatzung und der Jugendordnug.

Der Vorstand ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Jugend zu unterrichten. Es muss Beschlüsse, die gegen die Satzung oder deren Sinn verstoßen oder ihnen widersprechen, beanstanden und zur erneuten Beratung zurückgeben. Werden sie nicht geändert, entscheidet der Vorstand endgültig.

§ 6 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. des Monats der Antragstellung.

Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tode, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss des Mitgliedes. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet endgültig die Mitgliederversammlung.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Abmeldungen an den Vorstand. Die Abmeldung muss bis spätestens drei Monate vor Ende des laufenden Geschäftsjahres erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres verpflichtet.

Der Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vorstandes.

Ausschlussgründe:

In allen Fällen erlischt mit dem Ende der Mitgliedschaft jeglicher Anspruch des Ausscheidenden an Vereinsvermögen. Rückzahlungen etwa geleisteter Vorauszahlungen für Vereinsbeiträge finden nicht statt. Bei freiwilliger Kündigung oder Ausschluss ist der Schützenausweis an den Verein zurückzugeben bzw. vom Erstverein ändern zu lassen.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeträge werden in einer ordentlichen Mitgliederversammlung festgelegt. Die Beiträge sind zum Beginn des Geschäftjahres fällig und müssen bis spätestens 31.3. bezahlt werden.

Durch Beschluss des Vorstand kann Mitgliedern Stundung oder Erlass der Beiträge gewährt werden.

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Mitglieder sind ab Vollendung des 12. Lebenjahres stimmberechtigt.

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und von den Einrichtungen des Vereins gemäß der Vorschriften und der Hausordnung Gebrauch zu machen.

Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein nach besten Kräften zu fördern und die von der Vereinsleitung erlassenen notwendigen Anordnungen, vor allem die zur Durchführung eines ordnungsmäßigen Schießbetriebs sowie jeweils im Interesse des Vereins gelegene Empfehlungen, zu befolgen.

Sportliches und ehrliches Verhalten beim Schießen ist wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft.

III. Die Organe des Vereins

§ 9 Organe

§ 10 Der Vorstand

§ 11 Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus

§ 12 Rechte und Pflichten des Vorstandes

Der 1. Schützenmeiste und der 2. Schützenmeister vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne § 26 BGB je allein. Sie müssen voll geschäftsfähig sein. Im Innenverhältnis gilt, dass der 2. Schützenmeister von seiner Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen darf, wenn der 1. Schützenmeister verhindert ist.

In den Vorstands-, Ausschuss- und Mitgliederversammlungen führt der 1. Schützenmeister den Vorsitz.

Der 2. Schützenmeister leitet den Schießbetrieb.

Zur besseren Betreuung der Schützen für die einzelnen Disziplinen werden durch den Vorstand Referenten berufen. Sie sind für den Schießbetrieb ihrer jeweiligen Disziplin zuständig und arbeiten mit dem 2. Schützenmeister zusammen.

Der Schatzmeister verwaltet das gesamte Vereinsvermögen und hat über Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß Buch zu führen. Er hat alljährlich der Jahreshauptversammlung einen schriftlichen, von zwei Kassenprüfern geprüften Rechnungsbericht zu erstatten.

Der Schriftführer hat über jede Vorstands- und Ausschusssitzung sowie über jede Mitgliederversammlung Protokoll zu führen und alle gefassten Beschlüsse wörtlich niederzuschreiben. Die Protokolle sind vom Vorsitzenden der Versammlung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Der Festausschuss besteht aus mindestens 5 und höchstens 10 Mitgliedern und ist zuständig für den gesellschaftlichen und Veranstaltungsbereich.

§ 13 Die Mitgliederversammlung

Im ersten Viertel des Geschäftsjahres muss eine Mitgliederversammlung als ordentliche Jahreshauptversammlung einberufen werden. Die Einladung erfolgt schriftlich an alle Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstag.

Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der Teilnehmer.

Tagesordnungspunkte können sein:

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann einberufen werden:

Die Einladung und die Abstimmung erfolgt in gleicher Art und Weise wie bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung.

Von der Jahreshauptversammlung werden gewählt:

Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt geheim. Auf Antrag kann die Wahl der auch offen erfolgen, wenn sich keine Stimme dagegen erhebt. Die Mitglieder des Festausschusses können auch im Block gewählt werden.

Die Jugend wählt in einer eigenen Jahreshauptversammlung laut Jugendordnung ihre Jugendleitung. Die Mitgliederversammlung bestätigt die Wahl des Jugendleiters.

Die Mitgliederversammlung kann eine Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes beschließen. Für besondere Aufgaben kann die Mitgliederversammlung dem Vorstand zusätzliche Mitglieder beiordnen.

Die Mitgliederversammlung beschließt die endgültige Aufnahme von Vereinsmitgliedern.

Der Vorstand – im Ganzen oder Einzelnen – kann jederzeit durch den Beschluß einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung seines Amtes enthoben werden, wenn er das Vereinsleben durch Tendenzen beeinflusst, die im Widerspruch zu den Grundsätzen des Vereins gemäß Abschnitt I dieser Satzung stehen, oder sich einem solchen Versuch eines Vorstands-, Ausschuss-, oder Vereinsmitgliedes nicht wirksam widersetzt

Beim Beschluss zur Enthebung des Vorstandes oder von Vorstandsmitgliedern oder Ausschluss eines Vereinsmitgliedes, sowie zu einer Satzungsänderung oder -ergänzung sind 3/4 Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

Bei Versammlungsbeschlüssen entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmberechtigten, wenn durch die Satzung keine anderen Mehrheiten bestimmt sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

IV Auflösung des Vereins

§ 14 Auflösung, Schlussbestimmungen

Ein Beschluß zur Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung gefasst werden. Eine solche ist einzuberufen, wenn der Antrag schriftlich erschöpfend begründet, von mindestens 4/5 aller Mitglieder unterzeichnet, beim 1. Schützenmeister gestellt wird. Zum Beschluss einer Auflösung ist eine 4/5 Mehrheit aller stimmberechtigten anwesenden Mitglieder erforderlich.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks, ist das verbleibende Vermögen der für den Vereinssitz zuständigen Gemeinde zu übertragen, dieses wieder unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Schießsports dauerhaft zu verwenden. Die für die Vereinsgeschichte wichtigen Unterlagen, insbesondere Mitgliederlisten, Chroniken, Fotos, Ehrenscheiben, Fahnen und Ähnliches, sind dem Gemeindearchiv zu übergeben.

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 12. Januar 2013 beschlossen.